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Menschen gewinnen durch professionelle Gesprächsführung - der Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
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Klientinnen und Klienten optimal zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen ist nicht immer einfach. Eine besondere Herausforderung entsteht, wenn diese sich scheinbar gar nicht helfen lassen wollen und trotz intensiver Bemühungen auf Seiten der Fachkräfte der Prozess feststeckt und offensichtlich notwendige Veränderungen nicht in Gang kommen. Kooperationsverweigerung, „Hilferesistenz“, unrealistische Vorstellungen oder schlicht fehlende Motivation sind Ausdrucksformen, die Fachkräften in nahezu allen Bereichen der Sozialen Arbeit vertraut sind.
Zu beachten sind dabei die unterschiedlichen Gesprächsvoraussetzungen: Hat der Klient/die Klientin freiwillig um das Beratungsgespräch gebeten und hat konkrete Vorstellungen von den Zielen? Wird das Gespräch von einer Beratungsstelle angeboten und der Klient/die Klientin möchte vorerst mal testen, ob „so etwas“ nützlich ist? Oder ist es ein (behördlich) angeordnetes Beratungsgespräch und somit ein erzwungener Kontakt mit sogenannten „Pflichtklienten“.
An wen richtet sich die Fortbildung?
An alle klientenorientierten pädagogischen Fachkräfte, die Menschen beraten, begleiten und unterstützen und dafür ihr Handlungsrepertoire insbesondere für schwierige Gesprächssituationen erweitern und verbessern möchten.
Voraussetzungen:
Sie sollten im pädagogischen Bereich tätig sein und ein Interesse daran haben, Ihre pädagogische /beraterische Praxis zu reflektieren. Die Bereitschaft zur Teilnehme an Rollenspielen ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Fortbildung.
Themenschwerpunkte:
Die Fortbildung geht der Frage nach, wie Störungen und damit Blockaden in Beratungsgesprächen überhaupt entstehen und wie der Berater/die Beraterin als struktursetzende und prozesssteuernde Person damit konstruktiv umgehen kann.
Die Themenschwerpunkte im Einzelnen:
* Kenntnisse über den Kommunikationsprozess klären und erweitern
* Die innere Einstellung als Basis für eine gelungene Kommunikation schärfen und überprüfen
* Anhand konkreter Gesprächssituationen unterschiedliche Störungen erkennen, Ursachen definieren und unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten ausprobieren
* Kenntnisse über Phasen der Beratung vertiefen und die Bedeutung von Transparenz und Klärung in der Eröffnungsphase erkennen
* Die Verantwortung als struktursetzende und prozesssteuernde Person erkennen und akzeptieren
Die Themenschwerpunkte werden durch eine ausgewogene Mischung von theoretischen Impulsen, Kleingruppenarbeit, Übungen und Arbeit anhand von Fällen der Teilnehmenden vermittelt.
Referentin:
Beate Berdel-Mantz (Dipl. theol.) arbeitete 9 Jahre im Jugend- und Erwachsenenbereich als Pastoralreferentin, bevor Sie 1995 als freiberufliche Supervisorin, Beraterin und Trainerin tätig wurde.
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind zum einen Seminare zu den Themen Gesprächsführungs- und Beratungskompetenz, Zeit-und Selbstmanagement, Konstruktives Konfliktmanagement, Gender Mainstreaming, Gleichstellungsfragen und -themen, zum anderen aber auch Kompetenzerfassung und -entwicklung und Konzeptentwicklung. So hat sie z.B. die bundesweite Qualifizierung Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung mit konzipiert.
Zeit und Ort: 7. Februar 2012 von 9:00-16:00 Uhr
in der vhs Rheingau-Taunus e.V.,
Erich-Kästner-Str. 5, 65232 Taunusstein
Kontakt und Information:
Michaela Flick
Pädagogische Mitarbeiterin LernenvorOrt in der vhs Rheingau-Taunus e.V.
Telefon: 06128/9277-28; E-Mail: flick@lernen-vor-ort-net
Anmeldeschluss: 27. Januar 2012
20.01.2012
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